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Full text : Vorarlberger Wirtschafts- und Sozialstatistik, 23. Jahrgang, 1967 (23)

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DIE NATÜRLICHE BEVÖLKERUNGSBEWEGUNG

VORARLBERGS IN DEN JAHREN 1963 BIS 1966

Die Bevölkerungsentwicklung eines Landes
wird durch zwei Komponenten bestimmt, die
natürliche Bevölkerungsbewegung (Geburten und
Todesfälle) und die Wanderungsbewegung (Zuund
 Abwanderung). Die starke Bevölkerungszunahme
 in Vorarlberg beruht trotz der relativ
bedeutenden Zuwanderung im wesentlichen auf
der natürlichen Bevölkerungsbewegung. Die Bevölkerung
 hat in diesen vier Jahren um 22.811
Personen zugenommen. Der Geburtenüberschuß beträgtin
 der gleichen Zeit 14.831 Personen. Es
sind dies beinahe zwei Drittel des gesamten
Bevölkerungszuwachses. Auf den Bevölkerungsstand
 bezogen liegt der Geburtenüberschuß
zwischen 14.1 und 15.7 Promille.

Bezüglich seiner generativen Kraft steht
Vorarlberg also nach wie vor in der Spitzengruppe
 der Bundes- und Nachbarländer. Im ganzen
 Bundesgebiet betrug der Geburtenüberschuß
in den letzten Jahren nur etwas über 5 Promille
des Bevölkerungsstandes. In den benachbarten
            
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