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Bundesländern Bayern und Baden-Württemberg
blieb diese Verhältnisziffer gleichfalls unter
10 Promille. In den ostschweizerischen Kantonen
Graubünden und St. Gallen wird die 10 Promille-Grenze
nur knapp überschritten.
Das Zahlenmaterial für die Statistik über
die natürliche Bevölkerungsbewegung entstammt
einer sekundärstatistischen Registrierung der
standesamtlichen Meldungen. Seit 1871 erfolgt
sie nach einer einheitlichen Methode. Die Auswertung
der Ergebnisse übernahm das Österreichische
Statistische Zentralamt.
In den 95 Jahren, die diese Statistik nun
•geführt wird, wurden in Vorarlberg 545.000 Kinder
lebend geboren. 224.000 Zivilpersonen sind
gestorben. Der Bevölkerungsüberschuß beträgt
also 121.000 Personen. Er könnte den Bevölkerungszugang
. dieses Zeitraumes zu drei Viertel
decken. Da aber zahlreiche Vorarlberger ihre
Heimat verlassen haben, mußte auch dieser Bevölkerungsverlust
durch entsprechende Zuwanderung
kompensiert werden. Tatsächlich ist sie.
also höher anzusetzen. Im einzelnen wurde darüber
in Heft 7 dieses Jahrganges eingehend be richtet.