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Full text : Vorarlberger Wirtschafts- und Sozialstatistik, 23. Jahrgang, 1967 (23)

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II. Die Sterbefälle in den Jahren 1963 Dis 1966

Die Entwicklung der Sterblichkeit ist seit
dem Ende des zweiten Weltkrieges rückläufig,
wenn auch in nur ganz bescheidenem Maße. Die
niedrigste Sterberate wurde im Jahre 1966 mit
8.7 Promille verzeichnet. Im Durchschnitt der
letzten vier Jahre waren es genau 9 Promille.
Mis diesem Ergebnis liegt Vorarlberg unter dem
Niveau der übrigen Bundesländer. Die Überalterung
 der Bevölkerung ist hier auf G-rund der
starken generativen Kraft der Geburten und auch
auf Grund der recht bedeutenden Zuwanderung noch
nicht so weit fortgeschritten wie in anderen
Teilen des Bundesgebietes.

. Der Fortschritt der Medizin kommt in den
Sterbeziffern der Nachkriegszeit allerdings
nicht mehr so deutlich zum Ausdruck wie zu Beginn
 dieses Jahrhunderts. Im Jahre 1900 traf es
auf 1000 Einwohner noch beinahe 20 Sterbefälle.
Bis zum Ausbruch des zweiten Weltkrieges sank
diese Zahl auf unter 12 Todesfälle. In den letzten
 20 Jahren aber hat sie nur noch von rund
10 Promille auf 8.7 Promille abgenommen.
            
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