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Full text : Vorarlberger Wirtschafts- und Sozialstatistik, 23. Jahrgang, 1967 (23)

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Für die 40- bis 60-jährigen sind allerdings
 nicht die Herzkrankheiten am gefährlichsten,
 sondern die bösartigen Neubildungen.
31 % der Gestorbenen in dieser Altersgruppe
waren an Krebs erkrankt.

Von den übrigen Todesursachen kommt den
Erkrankungen der Atmungs- und Verdauungsorgane
sowie den Unfällen eine bedeutendere Rolle zu.
Relativ groß war auch die Zahl der Todesopfer
während der Grippeepidemie des Jahres 1963.
Damals sind 65 Personen an Grippe gestorben,
während es unter normalen Umständen in Vorarlberg
 pro Jahr nie mehr als 10 Personen sind.

In den einzelnen Gemeinden ist die Sterblichkeit
 ganz unterschiedlich. Vor allem in den
kleineren Orten dürften die Ergebnisse durch
Zufälligkeiten beeinflußt; sein. Regional gesehen
 starben in den letzten vier Jahren im
Bregenzerwald relativ am meisten Leute. Am
niedrigsten war die Sterblichkeit im Rheintal
sowie im Montafon und im Klostertal.Liese Unterschiede
 hängen ähnlich wie bei den Geburten
mit der Altersstruktur zusammen, die durch die
Binnenwanderung in den letzten Jahren stark
verändert wurde.
            
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