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Full text : Vorarlberger Wirtschafts- und Sozialstatistik, 23. Jahrgang, 1967 (23)

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Zunehmender Wohlstand verlangt allerdings
auch bessere Leistungen. Neben Gastfreundschaft
werden in zunehmendem Maße auch gewisse Grundvoraussetzungen
 etwa in der Ausstattung der
Zimmer, der Gestaltung des Service oder der
Versorgung mit verschiedenen Fremdenverkehrseinrichtungen
 verlangt. Einesder wichtigsten Maxime
für die Fremdenverkehrswirtschaft bildet daher
die Forderung nach besserer Qualität. Die Übernachtungszahlen
 sind für die Beurteilung der
Fremdenverkehrsentwicklung nicht mehr alleiniger
Maßstab..Entscheidend ist der Ertrag, der erzielt
 werden kann, und zwar sowohl für den einzelnen
 Betrieb als auch für die gesamte Volkswirtschaft.


In der soeben abgelaufenen Sommersaison
ist die Zahl der Fremden von 464.477 auf 455.456
Gäste, somit um 6.2 % zurückgegangen. Die Nächtigungsziffer
 sank allerdings nur von 2,911.608
Übernachtungen auf 2,837.504, also um 2.5 %.
Diese Verluste trafen aber ausschließlich nur
die Privatquartiere und die Massenunterkünfte.
Die. Gäste, die im Beherbergungsgewerbe nächtigten
 und daher auch für ihren Urlaub höhere Ausgaben
 tätigten, buchten etwas mehr Übernachtungen
 als im Sommer 1966.
            
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