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Zunehmender Wohlstand verlangt allerdings
auch bessere Leistungen. Neben Gastfreundschaft
werden in zunehmendem Maße auch gewisse Grundvoraussetzungen
etwa in der Ausstattung der
Zimmer, der Gestaltung des Service oder der
Versorgung mit verschiedenen Fremdenverkehrseinrichtungen
verlangt. Einesder wichtigsten Maxime
für die Fremdenverkehrswirtschaft bildet daher
die Forderung nach besserer Qualität. Die Übernachtungszahlen
sind für die Beurteilung der
Fremdenverkehrsentwicklung nicht mehr alleiniger
Maßstab..Entscheidend ist der Ertrag, der erzielt
werden kann, und zwar sowohl für den einzelnen
Betrieb als auch für die gesamte Volkswirtschaft.
In der soeben abgelaufenen Sommersaison
ist die Zahl der Fremden von 464.477 auf 455.456
Gäste, somit um 6.2 % zurückgegangen. Die Nächtigungsziffer
sank allerdings nur von 2,911.608
Übernachtungen auf 2,837.504, also um 2.5 %.
Diese Verluste trafen aber ausschließlich nur
die Privatquartiere und die Massenunterkünfte.
Die. Gäste, die im Beherbergungsgewerbe nächtigten
und daher auch für ihren Urlaub höhere Ausgaben
tätigten, buchten etwas mehr Übernachtungen
als im Sommer 1966.