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Full text : Vorarlberger Wirtschafts- und Sozialstatistik, 25. Jahrgang, 1969 (25)

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Die Verteilung der Katasterflächen ist
in den einzelnen Gemeinden von verschiedenen
Faktoren abhängig, so von den geologischen
Verhältnissen, der Höhenlage, der wirtschaftlichen
 Struktur, der Siedlungsdichte udgl.
Besonders deutlich werden solche Zusammenhänge,
 wenn die Ergebnisse der Talschaften
dargestellt werden. Die Baufläche ist im
Rheintal weitaus am größten. Von den 1.300 ha
reiner Baufläche des Landes entfallen 702 ha
auf das Rheintal. Drei Fünftel der Ackerfläche
 liegen gleichfalls zwischen Feldkirch
und Bregenz. Noch größer ist das Übergewicht
dieser Region bei den Gärten und Weingärten.
In den übrigen Talschaften sind diese Flächen
nicht nur absolut, sondern auch relativ bedeutend
 kleiner.

Die wichtigste Kulturgattung ist in allen
Talschaften das Weideland. Je nach der Art
der Böden handelt es sich um Wiesen, Hutweiden
 und Alpen. Relativ am stärksten bewaldet
 ist nicht etwa der Bregenzerwald, sondern
 das Leiblachtal und der Walgau. Große
unproduktive Flächen weist das Brandnertal,
das Montafon und das Arlberggebiet auf.
            
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