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Full text : Vorarlberger Wirtschafts- und Sozialstatistik, 25. Jahrgang, 1969 (25)

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Die starke private Wohnbautätigkeit,
wie sie in Vorarlberg üblich ist, braucht
viel Boden. Die reine Baufläche, die jedes
Jahr beansprucht wird, beträgt zwischen 10
und 15 ha. Wenn man annimmt, daß für Spielplätze,
 Parkmöglichkeiten, Zufahrten udgl.
das Vierfache dieses Ausmaßes notwendig ist,
läßt sich pro Jahr ein Bedarf von rund 50 ha
errechnen. Da man annehmen muß, daß die rege
Bautätigkeit in der nächsten Zeit anhalten
wird, bleibt der Baulandbedarf auch in Zukunft
 groß.

Die Siedlungsdichte ist im allgemeinen
auf Grund der sehr lockeren Verbauung mit
vielen Ein- und Zweifamilienhäusern niedrig.
Auf ein Hektar Bauland trifft es im Landesdurchschnitt
 nur 205 Personen. Dort wo bereits
 Wohnblockanlagen und Hochhäuser errichtet
 wurden, ist dieser Wert allerdings
etwas größer. Das ist vor allem im Rheintal
der Fall. Zwischen Feldkirch und Bregenz
trifft es auf ein Hektar Bauland 241 Einwohner.
 Im Walgau und Leiblachtal sind es
gleichfalls mehr als 200 Menschen. Im
Großen Walsertal, hinteren Bregenzerwald
            
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