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Besonders niedrig ist die Zahl der Unfälle
in den Morgenstunden, wobei der Verkehr
zu dieser Zeit sprunghaft anschwillt und
zwischen 7 und 8 Uhr auf einzelnen Straßen
sogar Spitzenwerte erreicht. Die Zahl der zu
dieser Zeit verletzten Verkehrsteilnehmer ist
aber kleiner als beispielsweise um Mitternacht.
In den späten Abend- und Nachtstunden
hat die physische Leistungsfähigkeit der
Verkehrsteilnehmer aber dann so weit nachgelassen,
daß die Unfallgefahr ansteigt. Das
bedeutet, daß die Unfälle auch folgenschwerer
werden. Von den Verletzten zwischen 22 und
2 Uhr erlitten 31 % tödliche oder schwere
Verletzungen, während- diese Quote im GesamtDurchschnitt
nur 23 % betrug.
In der Einleitung wurde bereits darauf
hingewiesen, daß es im Jahre 1968 zwar um
sechs Tote mehr als im Vorjahr gab, aber um
fünf Schwer-Verletzte und 42 unbestimmten
Grades Verletzte weniger. Die Zahl der Leichtverletzten
war um 99 Personen größer als
1967.Etwas mehr als die Hälfte der Verletzten
lenkte selbst ein Fahrzeug. 27 % wurden als
Mitfahrer verletzt und 18 % als Fußgänger.