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Full text : Vorarlberger Wirtschafts- und Sozialstatistik, 25. Jahrgang, 1969 (25)

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Für die einzelnen Fahrzeuge lassen sich
ganz bestimmte typische Unfallumstände feststellen.
 So wurden jeweils mehr als 300 PKW
deshalb in Unfälle verwickelt, weil die
Lenker dieser Fahrzeuge die Vorrangbestimmungen
 nicht beachteten, von hinten auf ein
anderes Fahrzeug auffuhren, ungenügend rechts
fuhren oder das Fahrzeug bei jähem Abbremsen
ins Schleudern kam. Genau die gleichen Unfallumstände
 waren auch in früheren Jahren
bei PKW-Unfällen besonders häufig. Bei den
Motorrädern und Mopeds entstanden Unfälle
vornehmlich durch Nichtbeachten der Vorrangbestimmungen,
 Abkommen von der Fahrbahn,
Schleudern, Auffahren von hinten und zu nahes
Vorbeifahren an einem anderen Fahrzeug.

Auch hinsichtlich der Folgen wirkten
die einzelnen Umstände recht unterschiedlich.
Nichtbeachten der Vorrangbestimmungen,
Fahren auf falscher Fahrbahnseite, Überholer,
Abkommen von der Fahrbahn, öffnen der Wagentür
 und natürlich auch Sturz vom Fahrzeug,
verkehrswidriges Verhalten der Fußgänger
und Kinder auf der Fahrbahn führten meist zu Verletzten.
            
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