- 533 -
Von den 4.530 Straßenverkehrsunfällen
ereigneten sich rund zwei Drittel in Ortsgebieten
und ein Drittel auf Freilandstraßen.
Diese Verteilung kann nun schon seit einigen
Jahren beobachtet werden und ist für Vorarlberg
als typisch zu bezeichnen. Da außerhalb
der Ortsgebiete mit wesentlich höheren
Geschwindigkeiten gefahren wird, sind die
Unfälle, die sich dort ereignen, in der Regel
aber folgenschwerer. Von 100 bei Straßenverkehrsunsallen
außerhalb der Ortsgebiete verletzten
Personen war bei 28 der Grad der Verletzung
schwer oder tödlich. Bei Unfällen
im Ortsgebiet waren es dagegen nur 20 Personen.Besonders
gefährdete Straßenabschnitte
mit hohen Unfallziffern im Jahre 1968 waren
einzelne Teilstücke der Bundesstraße Nr. 1,
so das Gebiet um die Tschalengabrücke und
die Strecken Nenzing-Frastanz, Frastanz-Feldkirch,
Brederis-Götzis , Hohenems-Dornbirn
und Bregenz-Staatsgrenze. Auch die
Bregenzerwaldstraße ist im Bereich des
E-Werkes Egg und im Bezauerwald als gefährlich
zu bezeichnen.