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Full text : Vorarlberger Wirtschafts- und Sozialstatistik, 26. Jahrgang, 1970 (26)

- 166 -

Bauarbeiter, Beschäftigte im Hotel- und Gastgewerbe
 und ähnliche Personen, die in einer
Gemeinde polizeilich gemeldet sind, mitunter
nicht in die Wählerverzeichnisse ausgenommen

werden können. .

Bei den diesjährigen Gemeindevertretungswahlen
 dürsten aus diese Weise 1.300 Personen
nicht wahlberechtigt gewesen sein, obwohl sie
österreichische Staatsbürger waren und sich
zum Zeitpunkt der Anlegung der Wählerverzeichnisse
 irgendwo: in Vorarlberg aushielten. Die
Zahl der Wahlberechtigten war nämlich im April
nur um 1.141 größer als bei den Landtagswahlen
im vergangenen Herbst. Dabei ist am 12. April
1970 der Geburtsjahrgang 1950 mit rund 3.500
Neuwählern stimmberechtigt geworden. Gestorben
sind zwischen dem Stichtag zur Landtagswahl
und jenem zur Gemeindewahl rund 1.000 Personen
mit österreichischer Staatsbürgerschaft. Bei
Außerachtlassurgder Binnenwanderung hätte also
die. Zahl der Wahlberechtigten um 2.500 Personen

zunehmen müssen.

Von dieser Bestimmung wurden vor allem die
Gemeinden mit einem stark fluktuierenden Bevölkerungsanteil
 betroffen, so Brand, Gaschurn,
Lech und Mittelberg. Die Zahl der Wahlberechtigten
 war dort und in anderen Orten kleiner als
bei den Landtagswahlen.
            
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