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Es ist auffallend, daß die Schülerzahlen
an den Volksschulen, insbesonders
an der Oberstufe, in den kleinen Gemeinden
wesentlich größer sind als in den Marktgemeinden
und Städten. Im Schuljahr 1969/70
trifft es in den Städten (einschließlich
Lustenau) auf 1000 Einwohner nur noch 90
Volksschüler, in den Orten mit weniger als
1000 Einwohner aber 139, also um die Hälfte
mehr. Zum Teil dürften für diese höheren
Schülerzahlen in den kleineren Dörfern die
kinderreicheren Familien ausschlaggebend
sein. Weiters liegen diese Gemeinden vielfach
abseits der wirtschaftlichen Zentren.
Die mittleren Jahrgänge, die im Erwerbsleben
stehen, wandern daher oft aus und es
entfällt ein etwas größerer Anteil auf die
Personen unter 15 Jahren. Andererseits
hatten die größeren Gemeinden, vor allem im
Rheintal, in den letzten Jahren eine starke
Zuwanderung zu verzeichnen. Auf diese Weise
sind vornehmlich die mittleren Altersgruppen
gestärkt worden, was eine etwas niedere
Quote, die auf die Kinder entfällt, be deutet.