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Full text : Vorarlberger Wirtschafts- und Sozialstatistik, 26. Jahrgang, 1970 (26)

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beginn 1969 bewirkten überdies eine Stagnation
der Nachfrage nach Gütern des privaten Konsums.
Dies gilt jedenfalls für die ersten Monate
des Jahres 1969. Der Nachfrageüberhang, wie
er in Zeiten der Hochkonjunktur zu beobachten
ist und zusätzliche Preissteigerungen begünstigt,
blieb daher aus.

Die größten Verteuerungen gab es in der
Gruppe Bildung und Unterricht. Überdurchschnittlich
 waren die Steigerungsraten auch
in den übrigen Dienstleistungsbereichen. Auf
dem industriellen und gewerblichen Sektor
blieben die Preise dagegen nahezu stabil,
langlebige Gebrauchsgüter (Elektrogeräte) wurden
durch die Netto-Preisverordnung sogar billiger.
Erst mit der DM-Aufwertung änderte sich dieses
Bild.Die Nahrungsmittel verteuerten sich durchschnittlich
 um knapp 2 %. Von den amtlich geregelten
 Preisen wurden Erhöhungen bei Brot,
Butter und Zucker bewilligt.

Die Großhandelspreise zogen gleichfalls
nur schwach an. Im Jahresdurchschnitt betrug die
Steigerung 2,4 %, von Jahresende 1968 bis
Jahresende 1969 waren es 3,6 %. Im einzelnen
verteuerten sich Agrarerzeugnisse im Jahres-
            
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