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Bei der starken privaten Wohnbautätigkeit,
wie sie in Vorarlberg üblich ist, ist der
Bodenbedarf groß. Die reine Baufläche, die jedes
Jahr beansprucht wird, beträgt zwischen 10
und 15 ha. Gegenüber 1968 wurde das Bauareal
um 12 ha vergrößert. Wenn man annimmt,
daß für Spielplätze, Parkmöglichkeiten, Straßen
udgl. das Vierfache dieses Ausmaßes notwendig
ist, so kann der Bedarf für ein Jahr
mit rund 50 ha berechnet werden. Ähnliche
Ergebnisse werden auch im Rahmen der Baustatistik
ausgewiesen.
Die Siedlungsdichte ist im allgemeinen
auf Grund der sehr lockeren Verbauung mit
vielen Ein- und Zweifamilienhäusern niedrig.
Auf ein Hektar Bauland trifft es im Landesdurchschnitt
nur 206 Personen. Dort wo bereits
Wohnblockanlagen und Hochhäuser errichtet
wurden, ist dieser Wert etwas größer. Das
gilt vor allem für das Rheintal, wo auf ein
Hektar Bauland 246 Einwohner kommen. Im
Walgau und Leiblachtal sind es gleichfalls
mehr als 200 Einwohner. Im Großen Walsertal,
vorderen und hinteren Bregenzerwald, Brandnertal
und Montafon leben aber nur 108 bis 134
Personen auf der gleichen Fläche.