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werden. Das war auch 1969 der Fall. 8 % des
Trinkmilchverbrauchs mußten zugekauft werden.
Während der Versorgungsgrad für den Trinkmilchverbrauch
noch bei über 90 % lag, vermochte
die Buttererzeugung den Bedarf nur zu einem
Drittel zu decken. Einer Produktion von 689 to
stand ein Bedarf von 2.120 to gegenüber. Die
Fehlmenge erhöhte sich auf 1.431 to gegenüber
1.209 to im Jahr vorher.
Der Großteil der Milchanlieferung wird
zu Emmental er, Bergkäse und Tilsiter verarbeitet.
Beinahe 90 % der gesamten Käse -Erzeugung
entfallen auf diese drei Sorten. Das
Produktionsvolumen betrug 4.441 to und war um
rund 1 % niedriger als 1968. Dazu kommen allerdings
noch einige weitere Tonnen, die aus Innerösterreich
zugekauft wurden, um in Vorarlberger
Betrieben verarbeitet und dann exportiert zu
werden. Die Exportquote betrug annähernd 60 %.
Diese Zahlen geben allerdings nur über die
Milchanlieferung und Milchverwertung in den
Molkereien und Sennereien Auskunft. Die Verarbeitung
der Milch auf Alpen bzw. im eigenen
landwirtschaftlichen Betrieb sowie der Eigenverbrauch
und Abhofverkauf können nur schwer
geschätzt werden. Die tatsächliche Milcherzeugung
ist jedenfalls weit höher anzusetzen.
Nach Schätzungen des Österreichischen Stat.