- 448 -
mehr als 200.000 fm liegt. Dieses Höchstlimit
wurde um 5 % unterschritten. Vor allem im Kleinprivatwald
blieb der Holzeinschlag noch etwas
hinter den Regeljahren zurück, wenngleich,
ähnlich wie in den agrargemeinschaftlich genutzten
Wäldern, nach den Windwurfkatastrophen
des Jahres 1967 wieder kräftig aufgeholt wurde.
Die vereinzelt geübte Zurückhaltung in der Holznutzung
(vor allem im Bezirk Dornbirn) verlangte
die Zufuhr von 20.144 fm Rundholz aus Süddeutschland,
damit die Auslastung der Vorarlberger Sägewerksbetriebe
gewährleistet werden konnte.
Die Steigerung des Holzeinschlages
resultierte beinahe ausschließlich aus den Erhöhungen
beim Nutzholz. Die Aufbringung an
Brennholz war sogar leicht rückläufig. Sie sank
auf 33.977 fm gegenüber 36.880 fm im Vorjahr.
Es ist dies der bisher kleinste Einschlag an
Brennholz, der statistisch erfaßt wurde.
Die Vorarlberger Holzwirtschaft ist wie
die übrige Vorarlberger Wirtschaft stark auf
den Export ausgerichtet • Von den 128.000 cbm
Schnittholz, die im Jahre 1969 erzeugt wurden,
blieben lediglich 35 % im Inland. Beinahe
zwei Drittel wurden exportiert, wobei eine
Steigerung der Schnittholzexporte um 34 %