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Mit dem Geburtenüberschuß auf die Bevölkerung
bezogen steht aber Vorarlberg trotz
der etwas niedrigeren Geburtenrate unter den
Bundesländern an erster Stelle. Im Jahre 1969
waren es 12,1 Promille. In Tirol, das an
zweiter Stelle folgt, lag diese Quote bei
10,8 Promille. In den übrigen Ländern waren
es weniger als 10 Promille.
Innerhalb des Landes ist die Geburtenziffer
nicht etwa in den Berggebieten am
größten, sondern im Walgau und Rheintal. Dort
betrug sie 21 Promille und mehr. Im Bregenzerwald
waren es nur 19,4 Promille, im Montafon
13,8 Promille und im Arlberggebiet 16,1
Promille. Entscheidend für diese niedrige
Geburtenrate in den Berggebieten dürfte aber
nicht eine geringere Geburtenfreudigkeit sein.
Es ist eher eine gewisse Überalterung der Bevölkerung
in diesen Regionen, die die etwas
ungünstigen Ergebnisse beeinflußte .Der Anteil
der zeugungsfähigen Altersschichten ist vor
allem im Bregenzerwald, aber auch im Arlberggebiet
und Montafon bedeutend niedriger als
im Landesdurchschnitt, wie die Ergebnisse der
letzten Volkszählung zeigten. Dies gilt allerdings
nur, wenn man die fluktuierenden Gruppen
vorher ausscheidet.