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Full text : Vorarlberger Wirtschafts- und Sozialstatistik, 27. Jahrgang, 1971 (27)

- 354 -

fällen nicht alle Unfälle mit Personenschaden
erfaßt werden können. Es wäre möglich, daß
die kleineren Unfälle mit unbedeutenden Verletzungen
 nicht immer gemeldet werden. In
den Ergebnissen könnte daher fälschlicherweise
 ein Rückgang der Unfallhäufigkeit zum
Ausdruck kommen.

Bei aller Vorsicht, mit der statistische
Daten beurteilt werden dürfen, kann dennoch
auf Grund verschiedener anderer Indikatoren
festgestellt werden, daß es zumindest gelungen
 ist, das in früheren Jahren progressive
Ansteigen der Unfallkurve zu stoppen. So hat
sich nicht nur die Zahl der Toten auf einem
Niveau von unter 80 stabilisiert. Auch Schwerverletzte
 gab es nur etwa gleich viel wie um
die Mitte der 60-er Jahre. Seit 1966 pendelt
die Zahl der Schwerverletzten zwischen 530
und 550 Personen. Diese Daten berechtigen
zu der Schlußfolgerung, daß die Straßenverkehrsunfälle,
 die nicht mit irgendwelchen
Sondereinflüssen, wie etwa Schneeglätte oder
eisige Fahrbahn zusammenhängen, im Jahre 197C

nicht mehr weiter angestiegen sind.
            
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