Der Anteil des Beherbergungsgewerbes
an den gesamten Nächtigungen ist auf 64 %
gesunken; im Winter 1969/70 waren es 65 %.
Auf die Privatquartiere entfielen 28 % gegenüber
27 % in der Saison des Vorjahres • .Der •
Anteil der Massenunterkünfte lag bei 8 %. Die
Nächtigungen in Hotels, Gasthöfen und Pensionen
dominierten in Winter also noch eindeutig,
wenngleich der entsprechende Prozentsatz
von Jahr zu Jahr etwas niedriger wird.
In den Sommerhalbjahren bleibt diese Quote aber
bereits unter 50 %.
In den einzelnen Gemeinden weichen die
Zuwachsraten sowie die Verteilung der Nächtigungen
auf die Unterkunftsarten vom Landesdurchschnitt
zum Toil weit ab. In den Zentren
des Wintersports überwiegen in der Regel die
Übelnachtungen im Boherbergungsgewerbe,
während in einigen aufstrebenden Wintersportorten
auch den Übernachtungen in Privatquartieren
eine große Bedeutung zukommt. Dies
wurde bereits bei der Darstellung des Bettenbestandes
deutlich. Vereinzelt fallen auch
die Nächtigungen in den Massenunterkünften
ins Gewicht, so in Egg, Götzis, Mittelberg,
Riefensberg und Schwarzenberg, wo ihr Anteil
bei 20 % und darüber liegt.