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gungsbetriebe waren es 143. Erstmals standen im
Sommer 1971 überdies fünf Appartementhäuser mit
400 Betten dem Fremdenverkehr zur Verfügung. Dieser
Trend zu einer stärkeren Beteiligung der Privatzimmervermiotor
am Fremdenverkehr ist nicht
neu. Im Sommerfremdenverkehr wächst der Anteil
der Privatquartiere mit einer gewissen Regelmäßig
keit von einer Saison zur anderen.
So sehr an der Entwicklung des Fremdenverkehrs
immer größere Räume und breitere Bevölkerungsschichten
profitieren, so ist doch auch eine
immer deutlichere Zentrenbildung zu beobachten.,
Das ist schon deshalb notwendig, weil die Vielfalt
von Einrichtungen, die den Gästen geboten
werden muß und die natürlichen Entwicklungspotentiale,nicht
in allen Landesteilen in gleicher
Weise vorhanden sind oder geschaffen werden können.
Im Sommer 1971 wurden in den zehn wichtigste
Fremdenverkehrsorten Vorarlbergs mehr als die 7
Hälfte aller Nächtigungen gebucht. Erweitert man
die Beobachtung auf die wichtigsten Fremdenverkehrsregionen,
so zeichnen sich immer deutlicher
das Montafon, der hintere Bregenzerwald, das
Kleine Walsertal, das Arlberggebiet und das Brand
nertal als die Zentren des Vorarlberger Fremdenverkehrs
ab. Bei einem Bevölkerungsanteil von
13 % dieser fünf Gebiete erreicht ihr Anteil
an den Gesamt-Nächtigungen des Landes mehr als
Zwei Drittel._____________________