accessibility__skip_menu__jump_to_main

Full text : Vorarlberger Wirtschafts- und Sozialstatistik, 28. Jahrgang, 1972 (28)

- 187 -

gungsbetriebe waren es 143. Erstmals standen im
Sommer 1971 überdies fünf Appartementhäuser mit
400 Betten dem Fremdenverkehr zur Verfügung. Dieser
 Trend zu einer stärkeren Beteiligung der Privatzimmervermiotor
 am Fremdenverkehr ist nicht
neu. Im Sommerfremdenverkehr wächst der Anteil
der Privatquartiere mit einer gewissen Regelmäßig
keit von einer Saison zur anderen.

So sehr an der Entwicklung des Fremdenverkehrs
 immer größere Räume und breitere Bevölkerungsschichten
 profitieren, so ist doch auch eine
immer deutlichere Zentrenbildung zu beobachten.,
Das ist schon deshalb notwendig, weil die Vielfalt
 von Einrichtungen, die den Gästen geboten
werden muß und die natürlichen Entwicklungspotentiale,nicht
 in allen Landesteilen in gleicher
Weise vorhanden sind oder geschaffen werden können.
 Im Sommer 1971 wurden in den zehn wichtigste
Fremdenverkehrsorten Vorarlbergs mehr als die 7
Hälfte aller Nächtigungen gebucht. Erweitert man
die Beobachtung auf die wichtigsten Fremdenverkehrsregionen,
 so zeichnen sich immer deutlicher
das Montafon, der hintere Bregenzerwald, das
Kleine Walsertal, das Arlberggebiet und das Brand
nertal als die Zentren des Vorarlberger Fremdenverkehrs
 ab. Bei einem Bevölkerungsanteil von
13 % dieser fünf Gebiete erreicht ihr Anteil
an den Gesamt-Nächtigungen des Landes mehr als
Zwei Drittel._____________________
            
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.