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Full text : Vorarlberger Wirtschafts- und Sozialstatistik, 28. Jahrgang, 1972 (28)

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Vorarlberg. Ganz allgemein kann festgestellt
werden, daß in Ländern mit einem niedrigen
Motorisierungsgrad das Unfallrisiko in der Regel
 größer ist als in Gebieten mit einer starken
 Motorisierung. Mit zunehmender Fahrzeugdichte
 pro Einwohner nimmt die relative Unfalls
ziffer ab und nähert sich einem Minimum. Dieses
Minimum wird nach verschiedenen Untersuchungen
bei einer Dichte von 300 Fahrzeugen auf 1000
Einwohner erreicht. Auf 1000 Fahrzeuge trifft
es dann ungefähr 10 Unfälle mit Verletzten und
0,5 Unfälle mit Toten. Bei noch größerem Motorisierungsgrad
 steigt die Unfallkurve wieder an.

In Vorarlberg ist diese Relation mit 350
Fahrzeugen auf 1000 Einwohner beinahe erreicht.
Die erwähnte Relation zwischen Fahrzeugen und
Unfällen stimmt für Vorarlberg allerdings nicht)
weil in großem Maße ausländische Fahrzeuge am
Verkehr auf den Straßen Vorarlbergs beteiligt
sind, die im Kraftfahrzeugbestand nicht berücksichtigt
 sind.

Die Folgen der Unfälle waren allerdings
wesentlich schwerwiegender als in den früheren
Jahren. Die Zahl der Toten hat erstmals 100
überschritten. 117 Personen erlitten tödliche
            
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