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V. DER WAID
Das Jahr 1971 war für die Vorarlberger
Holzwirtschaft nicht mehr so günstig wie 1970.
Die Preise für Nadelrundholz, mittlere Qualität,
frei Werk, lagen in der ersten Jahreshälfte
zwar noch bei etwa S 800,™ pro fm. Bis
zum Jahresende sanken sie aber um 6 % bis 7 %.
Dies obwohl der Markt für Nutzholz aufnahmefähig
war. Schwierigkeiten bereitete zeitweise
lediglich der Absatz von Spreißelholz, weil
die Lagerbestände in den Papierfabriken überfüllt
waren.
Jedenfalls kam es nicht mehr zu den Mehrnutzungen
wie sie im Jahre 1970 beobachtet werden
konnten. Der gesamte Holzeinschlag erreichte
201,558 fm gegenüber 219.248 fm im Jahre 1971.
Dies bedeutet einen Rückgang um 8 %. Der Holzeinschlag
entspricht damit ziemlich genau dem
zulässigen Jahreshiebsatz,
Zu Mindernutzungen kam es insbesondere im
Kleinwaldbesitz. Die Besitzer von Waldungen un-^e^
50 ha brachten um 18 % weniger Nutzholz auf
^en Markt als 1970. In den Großwaldüngen, ins-Desonders
in den Wäldern der Agrargemeinschaften
^hrde dagegen der Holzeinschlag geringfügig ausgeweitet.