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Bei den Ausländern ist die Fluktuationsrate
relativ groß. Das gilt vor allem für die
Jugoslawen und Türken. Von März bis September
hat die Zahl der Jugoslawen um 1.900 zugenommen,
was einer Erhöhung um beinahe ein
Achtel entspricht. Bis Dezember hat ihre
Zahl allerdings wieder um 700 abgenommen. Bei
den Türken sind Schwankungen zwar weniger ausgeprägt,
die Jahres-Fluktuationsrate liegt
aber dennoch bei mindestens 50 %. Anders ist
die Situation bei den Angehörigen der Bundesrepublik
Deutschland, der Schweiz und von
Italien. Sie haben sich meist fest in Vorarlberg
niedergelassen.
Die Jugoslawen stellen unter den Ausländern
seit Ende 1967 das größte Kontingent. Ende 1972
waren es 16.646 Personen. An zweiter Stelle
folgen die Türken mit 7.747 Bewohnern. Die
Staatsangehörigen der Bundesrepublik Deutschland
nehmen den dritten Platz ein, vor den
Schweizern, Italienern, Liechtensteinern,
Griechen und Spaniern. Relativ groß war im
Dezember auch wieder die Zahl der Amerikaner,
vor allem der Angehörigen der USA. Ein großer
Teil von ihnen hielt sich in Vorarlberg zu
Studienzwecken auf.