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Full text : Vorarlberger Wirtschafts- und Sozialstatistik, 40. Jahrgang, 1984 (40)

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lichen Stopp. Zwischen 1974 und 1983 wuchs die Einwohnerzahl
 im Jahresdurchschnitt nur noch um 1.200
Personen.

Die eigentliche Trendwende ist allerdings schon um
die Mitte der 60er Jahre eingetreten. Bis 1963 hatten
die Geburten in Vorarlberg stark zugenommen und erreichten
 1963 mit über 6.000 Lebendgeborenen den
höchsten Stand. Gegen Ende der 70er Jahre gab es nur
noch 4.500 Lebendgeborene pro Jahr. Einen gewissen Ausgleich
 zu diesem Rückgang der Geburten bildete die starke
Zuwanderung aus dem Ausland, vor’allem aus Jugoslawien
und der Türkei. Der Geburtenrückgang konnte zumindest
bis 1973/74 auf diese Weise kompensiert werden. Ende
1973 erreichte die Zahl der Ausländer in Vorarlberg mit
über 38.000 Personen den bisher höchsten Stand; 1963
waren es erst 11.000.

Für das rasche Wachsen der Einwohnerzahlen war die Arbeitsmarktsituation
 von maßgebendem Einfluß. Das gilt
insbesondere für die Zeit bis 1974. Das plötzliche Ansteigen
 der Arbeitslosenrate im Jahre 1975 führte nicht
nur zu einem Stopp der Zuwanderung aus dem Ausland, sondern
 verlangte auch eine Rückwanderung von Ausländern.
Die Bevölkerung wuchs seither nur noch auf Grund der
natürlichen Bevölkerungsbewegung, vermindert um den
negativen Wanderungssaldo.
            
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