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halten, wurden in den Gemeinden Sachverständigengremien
gebildet, die das Frageprogramm für jeden
einzelnen landwirtschaftlichen Betrieb bearbeiteten.
Diese Methode hatte sich bereits in den Jahren 1974
und 1979 bewährt. Die Größe der einzelnen Kommissionen
war unterschiedlich. In kleinen Gemeinden genügte
die Mitarbeit des Bürgermeisters und Gemeindesekretärs,
in größeren Gemeinden wurden ortskundige
Landwirte gegen Bezahlung zugezogen. In manchen Gemeinden
mußten mehrere Kommissionen gebildet werden. Die
Arbeit jeder Kommission wurde von Bediensteten der
Landesstelle für Statistik, der Landwirtschaftskammer
und der Agrarbezirksbehörde geleitet.
3. Frageprogramm
Der Fragekatalog war so aufgebaut, daß die Kommissionen
in der Lage waren, den Sachverhalt nach eigener
Einschätzung möglichst genau darzustellen. Die Beantwortung
einzelner Merkmale des Fragekataloges erforderte
die persönliche Bewertung von Sachverhalten
durch die Mitglieder der Kommission. Es war daher
ein entscheidendes Erfordernis für die Zusammensetzung
der Kommission, daß deren Mitglieder die einzelbetriebliche
Situation sehr genau kannten.
Gliederung des Datenkataloges:
- Betriebsführer (Geschlecht, Hauptberuf, Nebeneinkommen,
höchste abgeschlossene Schulbildung, Alter, Familienstand);