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erfaßten Betriebe liegt zwar, wie erwartet, unter
dem Stand von 1974 und 1979, doch hat sich die Auflassungswelle
eindeutig verlangsamt. Im Jahre 1974
sind 5.070 bäuerliche Betriebe mit mindestens einer
Großvieheinheit und einem Hektar selbstbewirtschafteter
Fläche erfaßt worden, 1979 noch 4.542;
528 Betriebe wurden geschlossen, die Auflassungsquote
erreichte 10,4 %. In den folgenden fünf Jahren wurden
nur noch 322 Betriebe aufgegeben, was einer Quote
von 7,1 % entspricht. Im Jahre 1984 gibt es 4.220
landwirtschaftliche Betriebe.
Wesentlich für diese Trendwende war zweifellos das
Fehlen von alternativen Beschäftigungsmöglichkeiten.
Das Angebot an Arbeitsplätzen wurde seit 1980 zusehends
knapper. Dies hatte zur Folge, daß weniger
I.andwirte in andere Berufe überwechseln konnten. Es
ist auch zu beachten, daß der Landwirtschaft bei angespannter
Wirtschaftslage ein hoher Stellenwert bei der
Beurteilung der Existenzgrundlagen zukommt.
Die Zukunft im Agrarbereich, insbesondere hinsichtlich
der Existenz auflassungsgefährdeter Betriebe, wird
auch von der Entwicklung der allgemeinen Wirtschaftslage
bestimmt. Sollte der Engpaß auf dem Arbeitsmarkt
anhalten - verschiedene Anzeichen deuten darauf hin,
daß es sich um ein längerfristiges Problem handelt -
so ist eine weitere Abschwächung der Betriebsauflassungsquote
nicht auszuschließen.