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Full text : Vorarlberger Wirtschafts- und Sozialstatistik, 40. Jahrgang, 1984 (40)

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zogen. Vollkommen ausgeglichen ist die Wanderungsbewegung
 bei den Schweizern und Liechtensteinern
sowie bei den meisten anderen Personengruppen mit
fremder Staatsbürgerschaft.

Bei den österreichischen Staatsbürgern war die Abwanderung
 größer als die Zuwanderung. Der Geburtenüberschuß
 der Österreicher betrug 1.527 Lebendgeborene.
 An 564 Ausländer wurde die österreichische
Staatsbürgerschaft verliehen. Auf Grund dieser beiden
Daten hätte die Vorarlberger Bevölkerung mit österreichischer
 Staatsbürgerschaft im Jahre 1983 um 2.090
Personen zunehmen müssen. Tatsächlich waren es nur
1.700. Im Saldo dürften rund 390 Österreicher aus Vorarlberg
 weggezogen sein. Uber die Richtung dieser
Wanderungsbewegung ist nur wenig bekannt. Die Sogwirkung
 des benachbarten Auslandes dürfte auf jeden
Fall nachgelassen haben. Die Schweiz, das Fürstentum
Liechtenstein und der süddeutsche Raum sind nicht
mehr im gleichen Ausmaß für Abwanderer aus Vorarlberg
aufnahmefähig, wie dies noch vor zehn Jahren der Fall
war.

Die meisten Ausländer wohnen im Rheintal. Von den insgesamt
 34.446 sind es 25.530. Die Türken und Jugoslawen
 sind eindeutig in der Überzahl. 42 % der Ausländer
 des Rheintales sind Türken, 37 % Jugoslawen.
Auch im Walgau ist die Dominanz der Angehörigen dieser
beiden Staaten eindeutig. Zusammen erreichen sie einen
Anteil von 75 %.
            
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