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Full text : Vorarlberger Wirtschafts- und Sozialstatistik, 40. Jahrgang, 1984 (40)

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dem Arbeitsmarkt gemindert werden. Es ist allerdings
zu berücksichtigen, daß eine solche Maßnahme nur kurzfristig
 wirkt. Eine längerfristige Sanierung der Arbeitsmarktprobleme
 ist dadurch nicht zu erwarten.

- Die Männer scheiden besonders häufig im Alter von über
60 Jahren aus dem Berufsleben aus, die Frauen im Alter
von 21 bis 35 Jahren.

- In den letzten Jahren ist das Alter des Ausscheidens aus
dem Berufsleben deutlich gesunken. Eine weitere Senkung
könnte nur durch eine Änderung der rechtlichen Bestimmungen
 erreicht werden. Eine längerfristige Beseitigung
 der Probleme auf dem Arbeitsmarkt wäre durch eine
solche Maßnahme nicht möglich.

- Nach dem Jahre 1990 ist zu erwarten, daß die Zahl der
Personen, die neu ins Berufsleben eintreten, nur noch
etwa gleich groß sein wird, wie die Zahl der Personen,
die aus dem Berufsleben ausscheiden. Auf Grund der natürlichen
 Bevölkerungsentwicklung wird es in den 9Oer Jahren
 nicht mehr notwendig sein, zusätzliche Arbeitsplätze
in Vorarlberg anzubieten.

Die Ergebnisse dieser Prognosen können durch wirtschaftsund
 sozialpolitische Maßnahmen beeinflußt werden. Dazu
zählen:
- Änderungen in der Schulpflicht;
- Besondere Anreize zum Besuch von welterf Uhrenden Schulen;
            
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