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mit einem Pensionistenanteil von über 32 % brachten
der ÖVP ein Minus von 5,5 %, Gemeinden mit einem
Pensionistenanteil von unter 22 % 6,2 %. In den Gemeinden,
in denen die Einwohnerzahl stagniert oder leicht rückläufig
ist, mußte die ÖVP Stimmenverluste von 4,6 % hinnehmen,
in Gemeinden mit einem besonders starken Bevölkerungszuwachs
von 6,4 %. Etwas signifikanter sind die Ergebnisse,
wenn der Einfluß von Jungwählern analysiert
wird. In Gemeinden mit einem hohen Jungwähleranteil hat
die ÖVP mehr Stimmen verloren als in Gemeinden mit wenig
Jungwählern.
Die SPÖ verlor vor allem in den Industriegemeinden. Ihre
Verluste betrugen 6,3 %. In den Gemeinden mit einem
Agraranteil von über 21 % mußte sie dagegen nur ein Minus
von 0,8 % hinnehmen. Das Wahlverhalten der Pensionisten
war bei der SPÖ nicht wahlentscheidend. Ähnliches gilt
für den Einfluß der Bevölkerungsentwicklung auf das
Verhalten der Wahlberechtigten. Bei den 'Jungwählern
dürfte die SPÖ allerdings etwas weniger Stimmen eingebüßt
haben als die ÖVP.■
Die FPÖ hat ähnlich wie die ÖVP in allen Gemeinden des
Landes etwa gleich große Stimmenverluste hinnehmen müssen.
In Gemeinden mit einem starken Bevölkerungswachstum waren
sie etwas größer als in den Gemeinden mit stagnierender
Bevölkerung bzw. mit langsam wachsenden Einwohnerzahlen.
Die AL/VGÖ hat in den Industriegemeinden die größten
Gewinne erzielt. Ihr Stimmenanteil betrug in diesen Ge