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Nächtigungsrückgänge in allen Bundesländern Österreichs
Verschiedene Faktoren, insbesondere das schlechte Wetter
im Frühsommer und die Arbeitskämpfe in der Bundesrepublik
Deutschland, haben den derzeit rückläufigen Trend der Sommernächtigungen
bundesweit verstärkt. Im Sommer 1984 waren die
Fremdenverkehrsbetriebe in allen Bundesländern, ausgenommen 1
der Bundeshauptstadt Wien, mit einem Nachlassen der Buchungen
konfrontiert. In ganz Österreich sank die Frequenz
gegenüber der Sommersaison 1983 um 3,8 % auf 69,5 Millionen
Nächtigungen.
Entscheidend waren die Verluste auf dem deutschen Reisemarkt.
Die Nächstigungszahl der bundesdeutschen Gäste sank
um 8,8 % . Nachfrageausfälle aus dem Inland von 3,0 % bildeten
eine weitere wichtige Komonente für das schlechte Ergebnis.
Die Österreicher verbringen ihren Sommerurlaub
immer häufiger im Ausland. Im Sommer 1984 sind die touristischen
Ausgaben der Österreicher im Ausland gestiegen,
während sie im Inland sanken. Einbußen mußten auch bei den
Holländern hingenommen werden; sie betrugen 3,5 %.
Die Buchungen von Gästen aus allen anderen wichtigen Herkunftsländern
haben gegenüber dem Sommer 1983 zugenommen.
Begünstigt durch den hohen Dollarkurs reisten viel mehr
Amerikaner nach Österreich. Ihre Nächtigungsziffer stieg
um 31 %. Auch die Nächtigungsziffer der Franzosen, Engländer,
Italiener, Schweizer und Schweden war größer als
im Vorjahr.
Der expandierende Städtetourismus und die Bevorzugung
von Fremdenverkehrsbetrieben, die gehobene Ansprüche
erfüllen, hatten zur Folge, daß sich die Einnahmen aus