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Aufgrund von Berechnungen des Österreichischen Instituts
für Wirtschaftsforschung werden rund 54 % der Fremdenverkehrseinnahmen
durch Dienstleistungen des Hotel- und Gastgewerbes
erbracht, 46 % stammen überwiegend aus anderen
Bereichen, die an den Fremdenverkehrseinnahmen partizipieren,
vor allem aus Leistungen des Verkehrssektors und
der Nahrungs- und Genußmittelbranche. Rund 2,7 Mrd. Schilling
der Fremdenverkehrseinnahmen des Sommer 1984 sind
also in der Fremdenverkehrswirtschaft verblieben, 2,2
Mrd. Schilling wanderten in andere Wirtschaftszweige.
Fremdenverkehrsbetriebe wahrten Preisdisziplin
Das Preisniveau im Vorarlberger Fremdenverkehr erhöhte
sich im Sommer 1984 gegenüber der Saison 1983 um 5,3 %.
Die Steigerung des Lebenshaltungskostenindex des Amtes
der Vorarlberger Landesregierung lag bei 5,9 %. Die geübte
Preisdisziplin war eine Reaktion der Fremdenverkehrsbetriebe
auf die sinkende Nachfrage. Die Zurückhaltung
in der Preisgestaltung war notwenig, um größeren
Marktanteilsverlusten entgegenzuwirken.
Im Mai verteuerten sich die Fremdenverkehrsleistungen um
3,9 %, Im Juni um 5,8 %, im Juli um 4,8 %, im August um
5,7 %, im September um 5,3 % und im Oktober um 5,9 %.
Die Leistungen der A1- und A-Betriebe waren im Sommer
1984 im Durchschnitt um rund ein Drittel teurer als jene
der B-Betriebe und um zwei Drittel teurer als in den Cund
D-Betrieben. Die Preise in der Kategorie B lagen um
rund ein Fünftel über dem Niveau der Kategorien C und D.