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Differenzierte Entwicklung der Bettenauslastung im
Beherbergungsgewerbe
Es überrascht nicht, daß die gewerblichen Betriebe der
gehobenen Klasse (Kategorien A1 und A) die beste Bettenfrequenz
erreichen. Die A1 und A-Betriebe waren stets
am besten belegt. Trotz einer Zunahme des Bettenbestandes
um 410 Betten war es möglich, eine Verbesserung der
Kapazitätsauslastung um einen Prozentpunkt auf 42 % zu
verwirklichen. In den B-Betrieben verschlechterte sich
die Auslastung von 33 % auf 31 %. Die Zahl der Betten
in B-Betrieben sank zwar um 91, es verschlechterte sich
aber auch die Frequenz dieser Betriebe deutlich. In den
C- und D-Betrieben änderte sich die Bettenzahl gegenüber dem
Sommer 1983 nicht; der Rückgang von 85.000 Nächtigungen
in diesen Fremdenverkehrsbetrieben führte aber zu einer
Verschlechterung der Bettenauslastung von 26 % auf 23 %.
In den Privatunterkünften sank die Auslastung von 21 %
auf 19 8. Alle gewerblichen und privaten Unterkünfte zusammen
waren zu 24 % belegt, im Vorjahr zu 26 %.
Nächtigungseinbußen während der gesamten Sommersaison 1984
Im Mai begann die Sommersaison 1984 mit einem Nächtigungsminus
von 15,9 %. Die Verluste setzten sich in den folgenden
Monaten fort: im Juni mit 0,3 %, im Juli mit 8,6 %,
im August mit 3,3 %, im September mit 9,8 % und im Oktober
mit einem Minus von 7,1 %. Vom gesamten Nächtigungsrückgang
entfielen 36 % auf den Juli, 25 % auf den September, je
16 % auf die Monate Mai und August, 6 % auf den Oktober
und 1 % auf den Juni.