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DIE LAND- UND FORSTWIRTSCHAFT IM JAHRE 1983
Produktionsergebnisse
Die gesamte Endproduktion der Land- und Forstwirtschaft
Österreichs (Rohertrag) erhöhte sich gegenüber 1982, zu
laufenden Preisen berechnet, um 2,7 % auf 71,5 Mrd.Schilling
(Summe aller Bundesländer), wobei die pflanzliche
Endproduktion um 3,8 % sank und die tierische Endproduktion
um 5,2 % zugenommen hat. Die forstwirtschaftliche
Endproduktion stieg um 5,4 %.
Bei Beurteilung dieser Daten kommt das Österreichische
Institut für Wirtschaftsforschung zu dem Ergebnis, daß
das Leistungseinkommen je Berufstätigen im gesamten
Agrarsektor im Jahre 1983 um rund 2,5 % zugenommen hat.
was allerdings in erster Linie mit dem Rückgang der Beschäftigtenzahlen
in der Landwirtschaft zusammenhängt. Im
Gegensatz zu früheren Jahren haben sich 1983 auch die
agrarischen "Austauschrelationen" etwas zugunsten der
Bauern verändert. Diese Vorteile entstanden, weil die
agrarischen Erzeugerpreise stärker stiegen als die Preise
für zugekaufte Vorleistungen und Investitionsgüter. Löhne
und Gehälter, die außerhalb der Landwirtschaft bezahlt
werden, wurden 1983 um durchschnittlich.4,8 % erhöht. Der
bäuerliche Einkommenszuwachs hinkte also wiederum der allgemeinen
Einkommensentwicklung nach.