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Full text : Vorarlberger Wirtschafts- und Sozialstatistik, 40. Jahrgang, 1984 (40)

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Der gesamte Schweinebestand war in den Jahren 1981 und 1983
stark rückläufig. Ende 1983 wurden 28.100 Schweine gezählt,
um 4.100 bzw. 13 % weniger als im Dezember 1981. Der Rückgang
 wirkte sich mit Ausnahme der Schlacht- und Mastschweine
auf alle Gattungen aus. Der Bestand zum Jahresende 1983 lag
um 16 % unter dem Durchschnitt der letzten 20 Jahre. Die
Zahl der Schweinehalter sank in den Jahren 1982 und 1983 um
246 Betriebe, also um 9 %. Zum Jahresende 1983 wurden in Vor
arlberg 2.497 Schweinehalter gemeldet. Innerhalb von zwei
Jahrzehnten hat sich die Zahl der Schweinebesitzer halbiert.
Im gleichen Zeitraum hat sich der durchschnittliche Schweine
bestand pro Betrieb etwa verdoppelt.

Die anderen Formen der Tierhaltung sind für die Landwirtschaft
 von geringer Bedeutung. Die Zahl der Pferde entwickelte
 sich bis Anfang der 70er Jahre stark rückläufig.
In den 70er Jahren kam es mit der Ausweitung des Pferdesports
 zu einem Anwachsen der Pferdebestände. In den letzten
 Jahren schwankte die Zahl der Pferde zwischen 1.400
und 1.500 Stück; Ende 1983 gab es in Vorarlberg 1.470
Pferde und 641 Pferdehalter.-Die

 Schafzucht erlebte in den 70er Jahren einen lebhaften
Aufschwung, die Bestände haben sich in.den letzten 15
Jahren verdoppelt. In den Jahren 1982 und 1983 sanken
sie allerdings um 679 Stück. Ende 1983 gab es rund 6.500
Schafe. Zentren der Schafhaltung sind das Rheintal, das
Montafon und der Walgau. Die Viehzählung weist außerdem
1.400 Ziegen und rund 260.000 Hühner aus. Die Ziegenund
 Hühnerbestände waren niedriger als im Dezember 1981.
            
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