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Forstwirtschaft
Auf dem Holzmarkt ist im Jahre 1983 die internationale
Rezession zu Ende gegangen, der beginnende Wirtschaftsaufschwung
hat sich auf die Nachfrage nach Schnittholz
positiv ausgewirkt. Die Preise für Sägerundholz zogen
Anfang 1983 an. Die Folge war eine Zunahme des Einschlages
im gesamten Bundesgebiet um 5,3 % auf 11,7 Mio. fm.
In den Bundesländern Tirol, Salzburg und Steiermark
wurde um 10 % bis 12 % mehr Holz geschlagen als 1982.
In Vorarlberg war die Holznutzung im Jahre 1983 stark
rückläufig. Der gesamte Holzeinschlag sank um 12 % auf
177.241 fm. Er war um 9 % niedriger als in den vorangegangenen
zehn Jahren, es war der niedrigste Wert seit
1975. Am gesamten Holzeinschlag Österreichs partizipierte
das westlichste Bundesland nur mit 1,5 % bei einem
Waldflächenanteil von 2,1 %. Entsprechend unterschiedlich
waren die Hektarerträge. In ganz Österreich wurden
pro Hektar Wald 3,6 fm, in Vorarlberg 2,7 fm geschlagen.
Dieser Hektarertrag war nur in Tirol und Wien niedriger
als in Vorarlberg. Die günstigsten Werte wurden in
Kärnten und Oberösterreich erreicht.
In Vorarlberg meldete der Bezirk Feldkirch, wie bereits
in den letzten drei Jahren, mit 4,0 fm pro Hektar den
höchsten Ertrag. Im Bezirk Bregenz wurden 3,1 fm pro
Hektar, im Bezirk Dornbirn 2,7 fm pro Hektar und im
Bezirk Bludenz 1,8 fm pro Hektar geschlagen.