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DIE PREISE IM JAHRE 1983
Die Inflationsrate war im Jahre 1983 relativ niedrig. Der
Lebenshaltungskostenindex des Amtes der Vorarlberger Landesregierung
stieg im Jahresdurchschnitt nur um 2,9 S.
Die Nachwirkungen der internationalen und nationalen
Rezession, die mit sinkenden Importpreisen und dem
langsamen Wachstum der Arbeitsstückkosten verbunden
waren, wirkten preisdämpfend. Die Weltrohstoffpreise, gemessen
am bekannten HWWA-Index auf Schilling-Basis, sanken
um 3,6 %. Besonders preisdämpfend wirkten 1983 die Energiepreise.
Sie waren im vierten Quartal 1983 um 7,3 % niedriger
als Ende 1982.
In den meisten anderen wichtigen Sektoren haben die Weltmarktpreise
1983 merklich angezogen. Die Preise für
Nahrungs- und Genußmittel stiegen im Jahresdurchschnitt 1983
um 16,5 %, NE-Metalle wurden um 13,4 % teurer. Ohne die Senkung
der Energiepreise sind die Weltmarktpreise im Jahre
1983 um rund 10 % angestiegen. Diese Preisentwicklung signalisiert
die Erholung der Weltkonjunktur von der Rezession,
die noch das Jahr 1982 prägte.
In Österreich stieg der Deflator des Inlandsproduktes im
Jahresdurchschnitt um 3,9 %. Die Importpreise sanken aufgrund
der bereits erwähnten internationalen Preisentwicklung
im Mittel um 1,0 %, die Inyestitionsgüter verteuerten sich
um 3,1 %.
Für die Konsumenten bewirkte diese allgemeine Preisentwicklung
eine deutliche Senkung der Inflationsrate gegen