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es daher möglich, eine Hauptschule an ihrem Wohnort
zu besuchen. Ein Viertel der Hauptschüler sind Fahrschüler,
wobei zwei Drittel von ihnen eine Hauptschule
in der Nachbargemeinde besuchen. Ein Drittel
der Fahrschüler muß größere Pendeldistanzen in Kauf
nehmen.
In den ländlichen Gebieten sind diese Relationen
wesentlich ungünstiger. Das beste Ergebnis wird im
Rheintal erzielt, wo es in allen größeren Gemeinden
eine eigene Hauptschule gibt. In dieser Region können
88 % aller Hauptschüler ihre Schule am Wohnort besuchen.
Im Leiblachtal beträgt dieser Anteil 83 %,
im Walgau 67 %, im Bregenzerwald 46 %, im Klostertal/Arlberggebiet
42 % und im Montafon 32 %. Im
Großen Walsertal gibt es noch keine Hauptschule.
Der Unterrichtserfolg der Hauptschüler im Sommer
1983 hat sich gegenüber dem Vorjahr nicht wesentlich
verändert. 3,4 % hatten das Lehrziel nicht erreicht,
16,2 4 schlossen mit ausgezeichnetem Erfolg ab.
77 % der Hauptschüler sind in jener Klasse, die bei
regulärer Schullaufbahn ihrem Einschulungsjahr entspricht.
19 % haben ein Jahr verloren, 4 % zwei oder
mehr Jahre. Bei den Schülern des zweiten Klassenzuges
ist der Anteil der Kinder mit einem Schullaufbahnverlust
am größten; er betrug 39 %. Von den Hauptschülern
des ersten Klassenzuges mußten nur 12 % Schuljahre wiederholen.