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Anhang 5
ÄNDERUNG DER BERECHNUNGSMETHODE, DES
WARENKORBES UND DES GEWICHTUNGSSCHEMAS
DES LEBENSHALTUNGSKOSTENINDEX IM JAHRE 1980
Das Gewichtungsschema und der Warenkorb des Lebenshaltungskostenindex
1976 des Amtes der Vorarlberger Landesregierung
wurden im Jahre 1980 nicht geändert; lediglich die Berechnungsmethode
wurde verbessert.
Die Zusammenfassung der Meßziffern über die Monatsmieten erfolgte
bis Mai 1980 getrennt für die drei Städte Bregenz,
Dornbirn und Feldkirch. Aus den Drei-Städte-Meßziffern wurde
die Landes-Meßziffer für die Wohnungsmieten berechnet, wobei
die drei Städte mit gleichen Gewichten bewertet wurden.
Die Zahl der Wohnungen, die zur Berechnung von Meßziffern
verwendet werden kann, ist in den einzelnen Städten ganz
unterschiedlich groß. Aufgrund von verschiedenen Ausfällen
standen im Juni 1980 in Feldkirch nur 28 Mietmeldungen zur
Verfügung, in Dornbirn waren es 87 und in Bregenz 115.
Aufgrund dieser unterschiedlichen Zahl von Mietmeldungen
hat das Preiskomitee im Juni 1980 beschlossen, auf die Berechnung
von Städte-Meßziffern zu verzichten und die Miet-Meßziffer,
die die Grundlage für die Berechnung des Lebenshaltungskostenindex
bildet, aus der Summe der Meßziffern aller
Wohnungen zu bilden.■