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Trotz des Rückganges der fertiggestellten Wohnungen war
die Wohnbauquote in Vorarlberg im Jahre 1983 etwas höher
als im österreichischen Durchschnitt. Die höchste Quote
erreichte Salzburg mit 7,8 fertiggestellten Wohnungen pro
1.000 Einwohner, im Bundesdurchschnitt waren es 5,2 Wohnungen;
in Vorarlberg betrug sie 5,7 Wohnungen.
Aufgrund des Baugeschehens im Jahre 1983 beträgt der Wohnungsbestand
zum Jahresende 1983 in Vorarlberg rund 106.700
Wohnungen. Es sind dies um 5.500 Wohnungen mehr als anläßlich
der Volkszählung am 12.Mai 1981 erfaßt wurden. Die Wohnbevölkerung
hat von 1981 bis Ende 1983 nur um 2.600 Personen
zugenommen. Dies bedeutet, daß der Wohnungsbedarf
durch die Wohnbautätigkeit in den vergangenen zweieinhalb
Jahren spürbar gesenkt werden konnte.
Die Belebung des Wohnbausektors im Jahre 1983 über die Baubewilligungen
verlangte eine überdurchschnittliche Anhebung
der Wohnbauförderungsmittel. Die zugesicherten Wohnbaudarlehen,
Annuitätenzuschüsse, Wohnbeihilfen und ähnlichen Leistungen
im Rahmen der Wohnbauförderung erreichten eine Summe
von 914,0 Mio. Schilling. Es waren dies um 221,8 Mio. Schilling
mehr als im Jahre 1982. Die Erhöhung überschritt die
30 %-Marke. Mit den drei Förderungsinstrumenten - Wohnbauförderungsgesetz
1968, Landeswohnbaufonds und Wohnungsverbesserungsgesetz
- konnten insgesamt 807,8 Mio. Schilling
aufgebracht werden. Für Auszahlungen im Jahre 1983 wurden
803,8 Mio. Schilling benötigt, was einen Überschuß von
4,0 Mio. Schilling ermöglichte.