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Im Jahre 1984 erhielten insgesamt 519 Personen die österreichische
Staatsbürgerschaft, darunter waren 307 ehemals
bundesdeutsche Staatsbürger, 53 Jugoslawen, 42 Italiener,
18 Spanier, 15 Türken und 10 Tschechen. Die Liste der Nationalitäten
umfaßt noch 26 weitere Staaten, wobei es in den
meisten Fällen eine bis drei Einbürgerungen pro frühere
Staatszugehörigkeit gab.
Die Einbürgerungsquote betrug im Jahre 1984 in Vorarlberg
15 Promille. 1983 war sie ähnlich hoch, in früheren Jahren
meist wesentlich niedriger. Am häufigsten wurden 1984 Italiener
eingebürgert, ihre Einbürgerungsquote beträgt 64 Promille.
Von den in Vorarlberg wohnhaften bundesdeutschen
Staatsangehörigen wurden 61 Promille eingebürgert, von den
Schweizern aber nur 7 Promille, von den Jugoslawen 5 Promille,
von den Liechtensteinern 3 Promille und von den
Türken 1 Promille.
Vorarlberg hat unter allen Bundesländern den höchsten Ausländeranteil.
Dies bedeutet relativ viele Einbürgerungen pro
Jahr. 1984 wurde in Vorarlberg an ungefähr gleichviel Personen
die Staatsbürgerschaft verliehen wie in Salzburg und
Niederösterreich und an wesentlich mehr Personen als in
Kärnten und im Burgenland. Dennoch ist die Einbürgerungsquote
in Vorarlberg mit 15 Promille unter allen Bundesländern am
niedrigsten. In Niederösterreich beträgt sie 17 Promille, in
Tirol 26 Promille, in Salzburg 28 Promille, im Burgenland 31
Promille, in Oberösterreich 32 Promille, in Wien 33 Promille
und in Kärnten sowie in der Steiermark jeweils 48 Promille.
Diese Daten weisen darauf hin, daß die Vorarlberger Landesregierung
bei der Verleihung der österreichischen Staatsbürgerschaft
wesentlich zurückhaltender ist als die anderen
Bundes länder.