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Relation zur gesamten Einwohnerzahl sind es 0,1 Promille.
Im Bundesland Salzburg beträgt der Geburtenüberschuß
5,0 Promille, in Tirol 4,8 Promille, in Oberösterreich
3,0 Promille und in Kärnten 2,2 Promille, in der Steiermark
ist die Geburtenbilanz ausgeglichen. In den übrigen
Bundesländern gibt es mehr Sterbefälle als Geburten. Am
größten ist das Minus in der Bundeshauptstadt Wien mit
einem Geburtenabgang von 6,0 Promille.
An der Wende der 70er Jahre ist die Zahl der unehelich Geborenen
stark angestiegen. 1982 gab es 709 außereheliche Geburten,
in den Jahren 1983 und 1984 ist diese Zahl wieder auf rund
640 Lebendgeborene gesunken. Im Vergleich zur zweiten Hälfte
der 70er Jahre hat die Zahl der unehelichen Kinder bis zum
Jahre 1984 um 50 % zugenommen. Der Anteil der unehelich Geborenen
an der Gesamtzahl der Geburten war seit 1946 nie
mehr so hoch wie in den letzten drei Jahren.
Wesentlich für den Rückgang der Geburten im Jahre 1984 war
der Umstand, daß deutlich weniger junge Mütter ein Kind geboren
haben. 1983 hatten im Alter bis zu 20 Jahren 677 Mütter
ein Kind zur Welt gebracht, 1984 waren es noch 585. Rückläufig
war sowohl die Zahl der ehelichen als auch der unehelichen
Geburten von Mütternin diesem Alter. Der Trend zu früher Mutterschaft,
der insbesondere an der Wende der 70er zu den 80er
Jahren beobachtet werden konnte, hat sich 1984 nicht fortge setzt.