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Stark rückläufig sind auch die Mehrkinderfamilien. In Familien
mit mindestens zwei Kindern wurden 1984 noch 1.135 Kinder
geboren, es sind dies 30 % aller ehelich ^ebendgeborenen,
1979 waren es 1.282, also um 13 % mehr.
Neben der Verschiebung in der Altersstruktur der Mütter ist
auch der Rückgang der Ausiändergeburten eine wesentliche
Ursache für die derzeitige Geburtenentwicklung. Von Österreicherinnen
wurden 1984 3.908 Kinder lebendgeboren, um 65
mehr als im Vorjahr. Die Zahl der Geburten von Müttern mit
jugoslawischer Staatsbürgerschaft sank von 165 im Jahre 1983
auf 141 im Jahre 1984. Mütter mit türkischer Staatsbürgerschaft
haben noch 369 Kinder geboren, 1983 waren es 471, also
um rund 100 mehr.Die Verschiebungen bei den übrigen Nationen
sind auf die Ergebnisse nur von geringem Einfluß, weil Mütter
mit bundesdeutscher, schweizerischer oder anderer fremder
Staatsbürgerschaft in Vorarlberg nur relativ selten Kinder
zur Welt bringen.
Hausgeburten gibt es mit wenigen Ausnahmen nur noch im Bregenzerwald.
1984 gab es in ganz Vorarlberg 210 Hausgeburten,
davon 180 in den Gemeinden des Bregenzerwaldes. In den übrigen
Talschaften, auch im Großen Walsertal und im Montafon,
spielen die Hausgeburten eine untergeordnete Rolle.
Die Berufs- und Sozialstruktur der Mütter und Väter entspricht
in etwa den Relationen der Gesamtbevölkerung in den
vergleichbaren Altersgruppen. Lediglich der Anteil der Nicht-Berufstätigen
ist unter den Müttern größer als dies der Zu-