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Im Alter bis unter 60 Jahren starben 1984 um rund
ein Viertel weniger Personen an Krebs sowie Herz- und Gefäßkrankheiten
als im übrigen Österreich. Ab dem 60. Lebensjahr
ist die Mortalitätsziffer (Gestorbene auf 100.000 Einwohner)
bei Krebs in Vorarlberg und im Österreich-Durchschnitt
ungefähr gleich groß. Die Mortalitätsziffer der
Herzkrankheiten war auch ab dem 60. Lebensjahr in Vorarlberg
um rund ein Viertel kleiner als im österreichischen Mittel.
Gefäßkrankheiten waren in Vorarlberg bei rund 14 % weniger
Personen im Alter ab dem 60. Lebensjahr die maßgebliche Todesursache
als im gesamten Bundesgebiet.
Die jahreszeitlichen Schwankungen in der Sterblichkeit sind
ähnlich groß wie bei den Geburten. Die meisten Menschen sterben
in den Wintermonaten, die wenigsten im Sommer. Zwischen
Jänner und April 1984 starben im Monatsmittel um 10 bis 20
Personen mehr als zwischen Mai und August 1984.
Die Zahl der Ausländer, die in Vorarlberg sterben, ist sehr
klein; 1984 waren es nur 107 Personen. Die meisten waren Staatsangehörige
der Bundesrepublik Deutschland, Jugoslawen starben
17, Türken 11.
Die Sterblichkeit unterscheidet sich in Vorarlberg sehr wesentlich
von der Situation im übrigen Österreich. Dies vor allem
durch die unterschiedliche Mortalität der einzelnen Todesursachen.
Aber auch das durchschnittliche Sterbealter ist in Vorarlberg
etwas höher als im Bundesdurchschnitt. Die Menschen in
Vorarlberg leben im Mittel um eineinhalb Jahre länger als im
Durchschnitt des ranzen Staatsgebietes.