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Full text : Vorarlberger Wirtschafts- und Sozialstatistik, 41. Jahrgang, 1985 (41)

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Die häufigste Todesursache waren sowie in früheren Jahren
Anomalien. Von den 52 Säuglingen starben 14 an dieser
Todesursache. Relativ oft waren auch verschiedene Affektioi
 an, die ihren Ursprung in der Perinatalzeit haben,
insbesondere verschiedene respiratorische Affektionen des
Fetus oder des Neugeborenen, für die Mortalität von Säuglingen
 entscheidend.

Knaben starben im frühen Kindesalter wesentlich häufiger
als Mädchen. 1984 betrug die Säuglingssterblichkeit der Kna
ben 14,4 Promille, jene der Mädchen 8,8 Promille. Die Säuglingssterblichkeit
 an den ersten drei Lebenstagen sank um
mehr als ein Drittel. Nach dem dritten Tag war sie ungefähr
 gleich groß wie 1983.

Auf einen absoluten Tiefpunkt sank die Zahl der Totgeborenen.
 1984 gab es nur noch 15 Totgeburten, was einem Anteil
 von 3,4 Promille an der Gesamtzahl der Geborenen entspricht.
 Ähnlich niedrig war die Zahl der Totgeborenen auch
im Jahre 1978, damals wurden 18 Kinder tot geboren. Im
Durchschnitt der letzten fünf Jahre waren es 29 Kinder.

Insgesamt kann festgestellt werden, daß sich im Jahre 1984
die Sterblichkeit sehr günstig entwickelte. Die Sterbeziffer
 war ansich sehr niedrig. Besonders wichtig war aber,
daß sowohl die Säuglingssterblichkeit als auch die Zahl der
Totgeborenen deutlich gesenkt werden konnten.
            
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