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Anhang 2
ÄNDERUNG DER BERECHNUNGSMETHODE, DES
WARENKORBES UND DES GEWICHTUNGSSCHEMAS
DES LEBENSHALTUNGSKOSTENINDEX IM JAHRE 1977
Bei der ursprünglichen Festlegung des Warenkorbes, des
Gewichtungsschemas und der Berechnungsmethode für den
Lebenshaltungskostenindex 1976 wurde vereinbart, den
Aufwand für die Wohnungsmieten aus der Aufarbeitung
des Mikrozensus durch das österreichische Statistische
Zentralamt zu übernehmen. Die Meßziffer wurde vom
Österreichischen Statistischen Zentralamt aus den
vierteljährlichen Ergebnissen des Mikrozensus ermittelt.
Bei dieser Methode ist es notwendig, die Entwicklung
der einzelnen Mieten genau zu verfolgen. Das österreichische
Statistische Zentralamt war aufgrund des großen
Arbeitsaufwandes nicht in der Lage, einen solchen Vergleich
exakt durchzuführen. Das örtliche Preiskomitee
von Bregenz hat daher beschlossen, jede einzelne Mietmeldung
vor Einbeziehung in die Indexberechnung auf
ihre Richtigkeit zu überprüfen. Es wurde festgestellt,
daß bei einer jeweils wechselnden Zahl von Wohnungen
die Preisveränderungen nicht exakt festgestellt wurden.
Die Angaben in den Erhebungsformularen waren unvollständig
oder erfolgten nicht mit der notwendigen Sorgfalt.