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Full text : Vorarlberger Wirtschafts- und Sozialstatistik, 41. Jahrgang, 1985 (41)

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zeugung war im Jahre 1984 mengenmäßig um 4,3 % höher
als im Durchschnitt der vorangegangenen fünf Jahre.

Der Produktivitätsanstieg in den letzten Jahren ist in
erster Linie auf die verbesserten Fütterungsmethoden
zurückzuführen. Seit der Mitte der 50er Jahre expandierte
die Milchanlieferung um nicht weniger als 80 %, obwohl
der Milchkuhbestand leicht rückläufig war. Im Jahre 1984
wurden 89,3 Mio. kg Milch an die Molkereien und Sennereien
geliefert, um 3,3 Mio. kg bzw. 3,8 % mehr als im Jahr davor.
 Damit wurden alle bisherigen Ergebnisse deutlich übertroffen.


Die monatlichen Schwankungen in der Milchanlieferung haben
zur Folge, daß die Versorgung mit Milch- und Molkereierzeugnissen
 in Vorarlberg nicht das ganze Jahr über aus der
eigenen Erzeugung gedeckt werden kann. Am höchsten ist der
Milchausstoß im Frühjahr und im Frühsommer. Im Herbst und
Winter sinkt die Milchanlieferung so stark, daß Frischmilch
aus anderen Bundesländern zugekauft werden muß. Im ersten
Halbjahr 1984 wurden 52,1 Mio. kg Milch angeliefert, in der
zweiten Jahreshälfte nur noch 37,2 Mio. kg. Aus anderen
Bundesländern wurden insgesamt 5,0 Mio. kg Frischmilch eingeführt.


Auch in der Butterversorgung ist Vorarlberg auf Zukäufe
angewiesen. Mit Vorarlberger Butter kann die Nachfrage
nur zu etwa einem Drittel gedeckt werden. 1984 kamen
751.000 kg heimische Butter auf den Markt, 1,558.400 kg
stammten aus anderen Bundesländern. Der gesamte Butterab­
            
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