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Full text : Vorarlberger Wirtschafts- und Sozialstatistik, 41. Jahrgang, 1985 (41)

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gezählt, die auf Alpen außerhalb des Landes (Bayern,
Tirol) gesömmert wurden, so erhöht sich dieser Prozentsatz
 auf schätzungsweise 50 %. Genaue Angaben
über den Alpauftrieb auf Nicht-Vorarlberger Alpen
stehen leider nicht zur Verfügung.

Die regionalen Ergebnisse der Alpstatistik 1984 weisen
 wiederum auf die dominierende Stellung des Bregenzerwaldes
 hin. Auf den Alpen des Bregenzerwaldes
wurden 13.996 Rinder gesömmert, das sind 40 % aller in
Vorarlberg gealpten Rinder. Seine führende Stellung verteidigt
 der Bregenzerwald, insbesondere in der Kuhalpung,mit
 einem Anteil von 55 %. Drei von vier bewirtschafteten
 Melkalpen hatten im Berichtsjahr ihren Standort
 im Bregenzerwald. Auf den Alpen des Rheintales waren
4.505 Rinder zur Sömmerung aufgetrieben, im Montafon
4.440, im Walgau 2.671, am Arlberg und im Klostertal
3.522, im Großen Walsertal 3.193 und im Kleinwalsertal
1.801 Rinder.

Im Norden des Landes überwiegen die relativ kleinen
Privatalpen, im Süden dominieren im allgemeinen die wesentlich
 größeren Alpen von Agrargemeinschaften. Im Bregenzerwald
 wurden im Durchschnitt etwa 40 Rinder pro Alpe
gehalten, im Kleinwalsertal lag dieser Mittelwert bei
45 Rindern. In den übrigen Landesteilen, insbesondere im
Brandnertal, am Arlberg, im Montafon und im Walgau war .der
durchschnittliche Rinderbesatz deutlich höher. Am.Arlberg,
im Walgau und im Montafon waren es nahezu 100, im Brandnertal
 sogar 125 Rinder.
            
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