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waldbesitzern am stärksten vertreten. Diesen Unterschieden
entsprechend verteilte sich der Holzeinschlag
des Jahres 1984. Im Bezirk Bregenz kamen 97 % und im
Bezirk Dornbirn 63 % des Holzeinschlages aus privaten
Kleinwäldern; in den Bezirken Bludenz und Feldkirch
lieferten die Agrargemeinschaften je 64 %, die Gebietskörperschaften
im Bezirk Dornbirn 33 %.
Die Verwendung des Holzeinschlages (Verkauf, Eigenbedarf,
Bezugsrechte) richtet sich weitestgehend nach den jeweiligen
Eigentümern. Im Jahre 1984 haben die Gebietskörperschaften
93 %, die Kleinwaldbesitzer 78 % und die Agrargemeinschaften
67 % ihres Holzeinschlages veräußert. Der
Anteil des Eigenbedarfes war bei den Kleinwaldbesitzern
mit 19 %, der Anteil der Bezugsrechte bei den Agrargemeinschaften
mit 32 % am größten.
Der Bedarf an Brennholz hat seit der Mitte der 70er Jahre
ständig zugenommen. Vor eineinhalb Jahrzehnten wurden
zwischen 10 % und 20 % des Holzeinschlages für Heizzwecke
verwendet. Im Jahre 1984 lag der Brennholzanteil bei 25 %.
Die Brennholzmenaen sind gegenüber 1983 um 15 % gestiegen.
Die Entwicklung des Waldsterbens hat in den letzten Jahren
zu großer Sorge Anlaß gegeben. Die Waldschäden sind überwiegend
eine Folge von Immissionen. Aufgrund von terrestrischen
Aufnahmen, die im Jahre 1984 durchgeführt wurden,
haben auf 67.000 ha Waldflächen - das sind knapp neun
Zehntel der gesamten Landeswaldfläche - mehr als 20 % der
über 60 Jahre alten Stämme Schadsymptome aufgewiesen.