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Die Zahl der Baufertigstellungen war 1984 allerdings
etwas größer als im Vorjahr. Es wurden 1.037 neue Bauten
mit 1.888 Wohnungen bezugsfertig. Es waren dies um 127
Bauten und 143 Wohnungen mehr als 1983. Die Wohnbauleistung
früherer Jahre wurde allerdings noch nicht erreicht.
Im Durchschnitt der letzten zehn Jahre, zwischen 1973 und
1982, wurden in Vorarlberg 2.600 Wohnungen fertiggestellt.
1983 war die Wohnbauleistung wegen des vorangegangenen Konjunktureinbruches
besonders niedrig.
Auch in den anderen Bundesländern war die Zahl der Baubewilligungen
im Jahre 1984 rückläufig. Die größten Einbußen
gab es im Burgenland und in Kärnten. Eine Zunahme der Baubewilligungen
meldeten nur Tirol, Niederösterreich, Oberösterreich
und Salzburg. Die Zahl der Baufertigstellungen war
im Jahre 1984 mit Ausnahme von Salzburg und der Steiermark
in allen Bundesländern größer als 1983. Die größte Bauleistung
erreichte Tirol mit 7,1 fertiggestellten Wohnungen
auf 1.000 Einwohner. Die Vorarlberger Wohnbauquote war
wiederum etwas höher als der Bundesdurchschnitt. In unserem
Bundesland wurden 6,1 Wohnungen pro 1.000 Einwohner fertiggestellt.
Die österreichische Wohnbauquote betrug 5,5 Wohnungen
pro 1.000 Bewohner.
Zum Jahresende 1984 gab es in Vorarlberg 108.300 Wohnungen.
Es waren dies um rund 1.600 Wohnungen mehr als zum Jahresende
1983. Der Nettozuwachs erreichte 1,5 %, was der höchste
Prozentsatz unter allen Bundesländern war. In Tirol betrug er
aufgrund der Wohnbauleistung im Jahre 1984 rund. 1,4 %, in den
übrigen Bundesländern waren es jedoch weniger als 1 %; im
Bundesdurchschnitt nur knappe 0,4 %.