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Die Bundesbeiträge, Landesbeiträge und Gemeindebeiträge,
Darlehensrückzahlungen, Zinszahlungen und ähnliche Einnahmen,
die im Jahre 1984 aufgebracht werden konnten, erreichten
eine Summe von 857,5 Mio. Schilling. Dieser Betrag
war um 0,6 Mio. Schilling kleiner als die Summe der
ausbezahlten Förderungsmittel. Die Abdeckung dieses Fehlbetrages
erfolgte durch einen Kontokorrentkredit.
Mit den Förderungsmitteln, die im Jahre 1984 zugesichert
wurden, können die Errichtung von 1.685 Neubau-Wohnungen,
die Sanierung von 185 Altbau-Wohnungen, 152 Wohnungserweiterungen,
die Errichtung von 6 Heimen, von Kinderspielräumen
und Kinderspielplätzen sowie von Zivilschutzräumen gefördert
werden. Außerdem wurde die Gewährung von Wohnbeihilfen
sowie Annuitätenzuschüssen, von Zinsenzuschüssen, Zusatzdarlehen
für besonders erhaltungswürdige Gebäude, Zusatzdarlehen
in Härtefällen, Eigenmittelersatzdarlehen sowie
Förderungen im Rahmen des Sonderwohnbauprogrammes, das 1984
neu eingeführt wurde, zugesichert. Die Förderungspalette
war also sehr breit gestreut.
2. Baubewilligungen
Das Nachlassen der Baukonjunktur im Jahre 1984 bewirkte
einen Rückgang der Zahl der Baubewilligungen. Es wurden
988 Projekte baupolizeilich genehmigt, um 34 weniger als im
Jahre 1983. In der Einleitung wurde bereits darauf hingewiesen,
daß von den privaten Bauherrn wesentlich weniger
Bauvorhaben eingereicht wurden als 1983. Die gemeinnützigen
Bauvereinigungen und vor allem die Investment-Gesellschaften